Sonntag, 19. Januar 2014

Tag 3: Einkaufen am Sonntag und das war nicht der Tageshöhepunkt

Es ist Sonntag, wir befinden uns in Sainte-Anne in Guadeloupe und wir werden beim morgendlichen 8 Uhr Frühstück von einer fallenden Baumfrucht überrascht, die beim runterfallen explodiert. Unsere kleinen Geckofreunde betrachten uns weiterhin, als ihren kleine Privatzoo und um diese Unwucht im Weltgefüge wieder auszugleichen gehts heute ins Aquarium. Für 23 Euro können wir uns ein paar Schildkröten beim rumschwimmen, Haibabys beim kuscheln und Seeigel anschauen. Niedlich.

Nachdem wir heute vormittag für Dienstag schon einen großen Schnorcheltag auf einer vorgelagerten Insel gebucht haben, sind wir total gut darin, französisch los etwas zum unternehmen zu organisieren. Muss man auch erstmal hinbekommen ;-) Gesagt getan, hier vom Aquarium aus bieten sie Ausflüge in die Mangrovenwälder an. Ist so eine Art Spreewaldpaddeltour, bloß in der Karibik und mit Mangroven- ohne Gurken. Irgendwie versteht uns die freundliche Dame im Aquarium halbwegs, morgen um 9 Uhr geht es los, lustigerweise ist für die bis.zu-12 Mann Tour nur ein weiterer Mensch angemeldet. Ich bin echt gespannt!

Sonst haben wir es uns heute mal gemütlich gemacht und zum Mittag eine französische Pizza gefuttert und einen Punsch getrunken. Punsch heisst hier: Zuckerrohrschnaps und Rohrzucker mit einer Limette. So gesehen, ein auf das effektivste reduzierte Caihpirinha. Nach einem war ich sehr fröhlich. Diese Fröhlichkeit konnte nur noch davon getoppt werden, dass wir heute doch noch einen Supermarkt gefunden haben, in dem es noch Baguettes gab, die uns nun doch sehr ans Herz gewachsen sind und Eier für sage und schreibe 1,50 Euro.

Nach einem ausgiebigen Strand-Find-Auscheck-Nachmittag und einer kleinen weiteren Probeschnorchelerfahrung (diesemal erstmal an einem Strand, wo wenig Fische zu erwarten sind) ging es dann gemütlich nach Hause, um sich mit dem traditionellen Chilli con Carne für den Karneval zu stärken.

War eine schöne Erfahrung und die kleinen Schneckis haben echt Rhythmus im Blut. Alles auch sehr entspannt, keiner am Saufen oder Drängeln. Die Grasverkäufer waren auch nicht so aufdringlich wie der gebrannte Erdnussverkäufer. Der hats dann aber auch eingesehen! Nach vier allergiefreien Tagen setze ich hier nichts auf Spiel und würde nie was tun, beim dem meine Erdnussbeauftragte aus der Ferne den Kopf schütteln würde.

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